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Eigene Strukturen

Wie aus einem zufälligen Foto ein persönliches Gestaltungselement wird

Manchmal stehe ich vor der Herausforderung, passende Gestaltungselemente zu finden. Grafische Hintergründe, Strukturen oder kleine visuelle Akzente, die ein Projekt abrunden. Der einfachste Weg ist dann meist der Griff zu einer Stock-Bilder-Datenbank. Schnell, bequem und überall verfügbar. Und doch ist es nicht immer der Weg, den ich gehen möchte.

Ich versuche gern, neue gestalterische Ansätze zu finden und Lösungen zu entwickeln, die individueller zum jeweiligen Projekt passen. Nehmen wir als Beispiel ein privates Fotobuch: Familienurlaub am Strand, viele schöne Erinnerungen und der Wunsch, sich ein wenig von den klassischen Fotobuch-Layouts abzuheben. In meinem gezeigten Beispiel habe ich eine homogene Sandstruktur fotografiert – ganz ohne den Gedanken, sie später einmal weiterzuverwenden. Erst beim Durchscrollen meiner Bildergalerie habe ich sie wiederentdeckt und mir zu Nutze gemacht.

In Photoshop (aber auch mit Programmen wie Gimp, Paint oder Canva möglich) habe ich mit dieser Struktur weitergearbeitet. In diesem Fall habe ich die Farben auf Schwarz-Weiß reduziert und das Bild Schritt für Schritt abstrahiert. Alternativ lassen sich Kontraste verändern, Farbstimmungen anpassen oder gezielt Ausschnitte wählen. Immer abhängig vom Projekt und den eigenen Vorlieben. Anschließend können diese Elemente vielseitig eingesetzt werden: als Titelgestaltung oder in kleinere Flächen unterteilt, verteilt an verschiedenen Stellen im Fotobuch. Der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt.

Vielleicht nehmen Sie sich beim nächsten Fotobuch, einer Präsentation oder einem anderen kreativen Projekt einfach einmal die Freiheit, zu experimentieren und Ihrer Fantasie bewusst freien Lauf zu lassen.


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