Als Grafikerin verbringe ich viele Stunden am Computer. Gerade wenn ich in ein Projekt vertieft bin, vergesse ich schnell die Zeit. Ein kleines Sehtraining vor ein paar Wochen hat mich daran erinnert, wie wichtig es ist, zwischendurch die Augen zu entspannen, zu atmen und den Körper wieder wahrzunehmen.
Kleine Pausen für Augen, Körper und Kopf im Alltag
Wenn der Bildschirm mal wieder gewinnt. Ich liebe meinen Job. Wirklich. Aber manchmal ist das vielleicht auch ein kleines Problem. Meist bin ich so vertieft, dass ich stundenlang am Rechner arbeite, ohne vom Bildschirm wegzusehen, aufzustehen oder gar einen Schluck Wasser zu trinken. Kennt man, oder? Gerade beim Grafikdesign passiert das schnell. Eine Gestaltung ist noch nicht fertig, eine Kleinigkeit muss angepasst werden und plötzlich sind zwei Stunden weg.
Augen entspannen, Körper aufmachen
Letztens habe ich deshalb an einem Online-Seminar zum Thema Augenkonzept und Sehtraining teilgenommen. Ich bin natürlich keine Expertin auf diesem Gebiet. Aber ein paar Dinge aus dem Seminar fand ich so einfach und gut in den Arbeitsalltag integrierbar, dass ich sie gerne weitergeben möchte. Zum Beispiel: Einfaches Blinzeln. Klingt banal, machen wir aber bei konzentrierter Bildschirmarbeit oft viel zu wenig. Einfach einmal bewusst darauf achten und wahrnehmen, was passiert. Oder den Körper zwischendurch lockern, dehnen und strecken. Auch kleine Fußübungen waren dabei. (P.S.: Ich habe unter meinem Schreibtisch jetzt so kleine Massagebälle liegen und nutze sie hin und wieder spielerisch.) Und ganz wichtig: Atmen nicht vergessen. Tief durch die Nase einatmen und durch den Mund wieder ausatmen.
Kurz raus aus dem Kopf
Ein weiterer Gedanke aus dem Sehtraining war für mich das parasympathische Nervensystem und der Vagusnerv. Vereinfacht gesagt geht es darum, dem Körper auch mal ein Signal zum Runterfahren zu geben. Was mir dabei besonders gefällt: Es muss kein großes Wellnessprogramm sein. Nach einer Übung einfach kurz die Augen schließen und bewusst wahrnehmen. Wie fühlt sich die Stelle an, mit der ich gerade gearbeitet habe? Was hat sich verändert? Einfach einen Moment nichts tun. Und dann wieder los.
Mein kleiner Denkanstoß
Ich möchte hier gar keine großen gesundheitlichen Versprechen machen und schon gar keine Expertin für Sehtraining sein. Ich bin einfach eine Grafikerin aus Chemnitz, die viel am Bildschirm sitzt und sich selbst immer wieder daran erinnern muss, dass der Körper dabei nicht einfach abgeschaltet werden kann.
Vielleicht ist das auch für Sie ein kleiner Denkanstoß:
Blinzeln. Atmen. Aufstehen. Strecken. Wasser trinken. Augen schließen.
Und dann darf es gerne wieder zurück an den Rechner gehen. Denn ich möchte meinen Job schließlich noch lange mit genauso viel Freude machen.
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Wie kann ich meine Augen bei der Bildschirmarbeit entspannen?
Regelmäßiges Blinzeln, kurze Bildschirmpausen, bewusstes Augen schließen und einfache Bewegungsübungen können helfen, die Bildschirmarbeit angenehmer zu gestalten.
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Warum sind Pausen bei der Arbeit am Computer wichtig?
Beim konzentrierten Arbeiten am Bildschirm nehmen wir unseren Körper oft kaum wahr. Kleine Unterbrechungen geben Gelegenheit, Augen, Nacken und Körper zu lockern und bewusst durchzuatmen.
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Was hat Sehtraining mit Grafikdesign zu tun?
Als Grafikerin arbeite ich viele Stunden am Bildschirm und brauche meine Augen täglich sehr intensiv. Deshalb finde ich einfache Übungen und bewusste Pausen eine gute Ergänzung zu meinem normalen Arbeitsalltag.
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