Pop-up-Store „Schatzkiste“

Auf Grund der Corona-Situation und der geltenden Verordnung der Bundesregierung musste auch das Café Emmas Onkel auf dem Chemnitzer Kaßberg schließen bzw. sein Hauptgeschäft auf einen Straßenkiosk reduzieren. Damit die wunderschönen Räumlichkeiten nicht ganz leer blieben, kam der Besitzer Mathias Weiß auf eine Idee. Er improvisierte und verwandelte sein Café kurzerhand in eine „Schatzkiste“.

Er lud selbstständige Kreative und kleine Labels in ähnlich schwierigen Situationen ein, ihre regionalen Produkte anzubieten. So ward aus einer Idee ein hübscher kleiner Pop-up-Store geboren. In einem begrenzten Zeitraum durften Künstler, Kunsthandwerker und Designer wie ich, ihre Produkte ausstellen und zum Verkauf anbieten.

Schon vor Ladeneröffnung drückten sich Neugierige die Nasen an den Scheiben platt und blickten mit großen Augen durch die Fenster. In den ersten Wochen kamen zahlreiche Besucher und zufällige Spaziergänger auf ein Heißgetränk an den Kiosk, stöberten durch den Laden und kamen auch ein zweites Mal wieder.

Alles in allem war der kleine, temporäre Laden für mich eine bezaubernde Idee und eine neue Erfahrung. Ich habe nicht nur neue Kunden gewonnen und meine Kalender an den Mann bzw. die Frau gebracht, nein ich habe auch super liebe Menschen kennengelernt, mit denen ich diese schwere Zeit überraschend gut gemeistert habe.

Eröffnung des Pop-up-Stores „Schatzkiste“